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Talmudische Ethik (JLI Kurs)

Talmudische Ethik (JLI Kurs)

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fb logo.jpgFrüher oder später passiert es fast jedem. Sie stehen vor einer harten ethischen Entscheidung und Sie müssen eine Vorgehensweise wählen, die Sie mit sich selbst vereinbaren können. Sie fühlen wie Sie in einem Labyrinth von Möglichkeiten verloren gehen, unsicher, welche Handlungsabläufe Sie zum Ausgang führen werden und welche Sie in einer Sackgasse, voller Bedauern und Schuldgefühle, hängen lassen.

Traditionsgemäß haben die Juden in den Talmud geschaut, um sich zu helfen, verworrene Gedanken zu entwirren. Denn der Talmud erkennt, dass die Ethik komplex, subtil, und mehrstufig ist. Er weiß, dass komplizierte Fragen nicht mit einem einfachen „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden können.

Und er bietet Diskussionen und Perspektiven, um Ihnen zu helfen, eine Lösung für die schlimmsten Dilemmata im Leben zu finden. In diesem Kurs werden Sie große Probleme, wie Abtreibung, Sterbehilfe, Freiheit, und faire Geschäftspraxis besprechen. Sie werden erfahren, wie die besten jüdischen Köpfe mit harten Entscheidungen über Tausende von Jahren kämpften, und ihre Suche nach befriedigenden Lösungen verfolgen. Und Sie werden entdecken, wie das Judentum einen moralischen Kompass bietet, um Ihnen zu helfen, den Weg durch das Labyrinth des Lebens zu finden.

Wir können nicht versprechen, Ihnen alle Antworten zu geben. Aber wir garantieren Ihnen einen neuen Weg, um über Fragen nachzudenken.


Lektion 1 - Mittwoch, 25. Oktober
Lektion 2 - Mittwoch, 1. November
Lektion 3 - Mittwoch, 8. November
Lektion 4 - Mittwoch, 22. Nobember
Lektion 5 - Mittwoch,  29. November
Lektion 6 - Mittwoch, 6. Dezember

19:30-21:00 Uhr

Kursleiter: Rabbiner Yehuda Teichtal  

Ort:
Jüdisches Bildungszentrum
Chabad Lubawitsch Berlin
Münstersche Str. 6
10709 Berlin

Teilnahmegebühr:
40 EUR (für Paare 70 EUR)
Begleitbuch inbegriffen

Für weitere Informationen rufen Sie bitte unter (030) 21280830 an, oder schicken Sie eine E-Mail an ag@chabadberlin.de


Kursübersicht

1.jpgLektion 1 - Mittwoch, 25. Oktober
Mein Bruder mein Selbst
Im Holocaust muss ein Elternteil entscheiden, ob es seinen Sohn vorm sicheren Tod retten soll, indem ein anderer jüdischer Junge an seiner Stelle vom Wächter ergriffen wird. Entdecken Sie unter welchen Umständen der Mensch seine eigenen Interessen zuerst schützen kann und wann man sich selbst opfern muss, um den anderen keinen Schaden zuzufügen.

2.jpgLektion 2 - Mittwoch, 1. November
Die scheidende Flamme
Familien, die vor dem drohenden Tod eines geliebten Menschen stehen, kämpfen mit der Entscheidung, Sterbehilfe zu leisten, um diesem so die letzten Momente des Lebens in Würde und Respekt zu gewährleisten. Sie fragen sich, ab wann es moralisch erforderlich, und wann es zu aufdringlich wird. Muss das Leben um jeden Preis bewahrt werden, oder darf es erlaubt sein, es würdevoll zu beenden?

3.jpgLektion 3 - Mittwoch, 8. November
Das Recht auf Leben
Eine Frau muss entscheiden, ob sie ein Fötus abtreiben lässt, damit sie eine Rückenmark-Transplantation für ihre sterbende Schwester machen kann. Wie können wir die Interessen des noch ungeborenen Fötus mit den Interessen derer, die dieses Leben bereits betreten haben, vergleichen?

 

4.jpgLektion 4 - Mittwoch, 22. November
Worte, die schmerzen
Was passiert, wenn ein Bühnenautor eine öffentliche Figur in einem negativen Licht darstellt? Kann der Dramatiker für Verleumdung und Rufschädigung verklagt werden? Gibt es einen besonderen Schutz, der den Künstlern eine freie Darstellung gestattet? Gelten für ihre künstlerischen Aussagen andere Standards, als für die Behauptungen in der Presse oder im Rahmen einer regelmäßigen politischen Diskussion? Oder sind alle Menschen gleichermaßen verantwortlich für ihre schmerzhaften Worte?

5.jpgLektion 5 - Mittwoch,  29. November
Die Wahrheit, die ganze Wahrheit,
und nichts als die Wahrheit
Wenn Wahrheit und Gerechtigkeit im Konflikt stehen, welcher Wert nimmt Vorrang? Darf ein Anwalt lügen oder Wissen zurückhalten, um ein gerechtes Urteil zu erzielen? Muss man darauf vertrauen, dass das System für ein angemessenes Ergebnis sorgen wird, oder liegt die Verantwortung bei der Anwaltskanzlei und den zuständigen Richtern das Gesetz so zu deuten, dass, ein faires Ergebnis erreicht wird?

6.jpgLektion 6 - Mittwoch, 6. Dezember
Ein Cent für deine Gedanken
Sowohl jüdische, als auch weltliche Rechtssysteme haben Regeln, die den unfairen Wettbewerb oder das „sein Gebiet auf Grenzen von Anderen ausweiten“ verbieten. In der modernen Welt werden die Grenzen dieser Regeln unter Berücksichtigung der Höhe des Schutzes der Gedanken geprüft. Kann man eine Idee besitzen? Werden Patente und Urheberrechtskonzepte vom jüdischen Recht anerkannt? Sehen Sie, wie alte Fälle einige überraschend moderne Anwendungen haben können.

 

 

 

 

 

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Talmudische Ethik (JLI Kurs)

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