DIE KUNST DER EHE
Wie Sie Ihrer Liebe mehr Bedeutung geben können

Ob Sie in einer engagierten, leidenschaftlichen und liebevollen Beziehung stehen oder nicht, werden Ihnen die Prinzipien, die Sie in „Die Kunst der Ehe“ lernen, dabei helfen, klarer zu sehen, was in einer Beziehung bedeutsam ist, und Ihnen zeigen, wie Sie Ihre Beziehung auf eine höhere Stufe bringen können.


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Sechsmal mittwochs, 7., 14., 21., und 28. Mai und 11., und 18. Juni
um 19:30-21:00 Uhr

Ort:
Jüdisches Bildungszentrum Chabad
Münstersche Str. 6
10709 Berlin

Teilnahmegebühr: 30 EUR (für Paare 50 EUR)
(Begleitbuch inbegriffen)

Für weitere Informationen rufen Sie bitte unter 212-808-30 an oder schicken Sie eine E-Mail an [email protected]

 


KURSPROGRAMM

Lektion 1: Ein Plädoyer für die Ehe
Veraltetes Relikt oder existentielles Bedürfnis?
Im November 2010 erschien in der Zeitschrift Time ein Artikel mit dem Titel „Wer braucht die Ehe? Eine Institution im Wandel“. Obwohl die Ehe seit jeher ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Existenz ist, haben in der Moderne manche behauptet, die Institution der Ehe sei ein Relikt aus dem Zeitalter des Patriarchats. Tatsächlich hat sich die Gesellschaft verändert, und viele der traditionellen Gründe für das Heiraten sind nicht mehr relevant, was viele dazu veranlasst hat, den Niedergang der Ehe vorherzusagen. Gibt es überhaupt noch einen Grund zu heiraten?
Diese Lektion bringt in die Diskussion zeitlose jüdische Weisheiten und kabbalistische Geheimnisse ein, die uns spirituell und emotional ansprechen. Die Ehe wird anderen Beziehungen innerhalb und außerhalb der Familie gegenübergestellt, um die Einzigartigkeit der Ehe herauszuarbeiten: Es gibt ein psychologisches Bedürfnis, das nur sie erfüllen kann und das in der Hierarchie der Bedürfnisse über allen anderen steht.

Lektion 2: Schlafzimmer-Geheimnisse
Eine jüdische Sicht der Intimität
Die jüdische Tradition hat viel über körperliche Intimität zu sagen. Es ist allgemein bekannt, dass es im Judentum nicht als erstrebenswert gilt, unverheiratet zu bleiben, aber viele wissen vielleicht nicht, dass das Judentum die sexuelle Intimität als etwas Heiliges betrachtet – und das nicht etwa nur als ein Mittel zur Fortpflanzung. Körperliche Nähe kann jedoch eine Routine oder ein zutiefst erfüllendes Erlebnis sein – je nachdem, wie nahe sich das Paar in Seele, Geist, Herz und Körper steht.
Diese Lektion greift auf die Weisheit der Kabbala zurück und stellt Wege vor, wie Ehepartner die Intimität zwischen ihnen steigern und ihre sexuellen Erfahrungen miteinander verbessern können. Sie zeigt, wie sichere und gesunde Grenzen, die nicht sofortige Befriedigung zum Ziel haben, Ehepartner einander näher bringen können und ihnen Gelegenheit bieten, ihre verbale und nicht-verbale Verständigung zu verbessern.

Lektion 3: Wird er/sie sich jemals verändern?
Was Ehepartner über einander wissen müssen
„Es braucht zwei zum Tango“, sagt ein bekannter Spruch – aber was soll man machen, wenn nur einer der Ehepartner sich für eine Verbesserung der Ehe engagieren will? Können die Bemühungen von ihm oder ihr allein einen wesentlichen Einfluss haben? Wenn einer der Ehepartner ein reifes und emotional gesundes Individuum ist, kann er oder sie die Beziehung tatsächlich mit umwälzender Wirkung beeinflussen.
Diese Lektion betrachtet das Ideal einer erwartungsfreien Beziehung, in der die Ehepartner etwas in die Beziehung hineingeben, ohne irgendeine Gegenleistung zu erwarten. In einer solchen Beziehung kann man die Liebe als bedingungslosen Respekt definieren, als Wertschätzung des anderen, so wie er ist und mit dem, was ihm wichtig ist.

Lektion 4: Sind sie ein wahrer Mensch?
Wie man zur besseren Hälfte werden kann
Eine Ehe kann das Beste und das Schlechteste in uns zum Vorschein bringen. Gemäß einer Studie, die im Jahr 2010 von der American Psychological Association veröffentlicht wurde, kann man Harmonie oder Spannung in einer Ehe schon aufgrund des Persönlichkeitstyps eines der Ehepartner verlässlich vorhersagen.
Diese Lektion beschäftigt sich mit den Charakterzügen, die eine Ehe positiv oder negativ beeinflussen können, und vermittelt praktische Fertigkeiten, die für den Erfolg in der Ehe wichtig sind – zum Beispiel, wie man anderen Menschen mehr Wertschätzung zeigen und wie man Ärger bewältigen kann. Wir gehen auch der Frage nach, wie eine Ehe als Mittel zur Selbstverbesserung dienen kann: Indem unsere Beziehung uns dort herausfordert, wo wir unsere größten Schwächen haben, kann sie ein Katalysator für die Entwicklung neuer Stärken und einer besseren Persönlichkeit sein.

Lektion 5: Heiliger Raum – Kein Zutritt!
Die Grenzen der Ehe
Im Judentum gilt eine Ehe bereits als geschlossen, wenn Braut und Bräutigam nach der Zeremonie unter der Chuppa einige Minuten allein in einem Zimmer sind. Der dadurch geschaffene intime Raum definiert die Ehe und sollte stets heilig und exklusiv bleiben. Doch wie verteidigt man eine Ehe gegen die Gefahren von Langeweile, Begierde, Pornographie und außerehelichen Affären?
Diese Lektion erläutert einen mystischen Ansatz und praktische Methoden, eine exklusive und starke Beziehung zu schaffen und zu festigen. Sie zeigt, wie Paare feste Grenzen setzen können, die sie aus Liebe und Treue zueinander keinesfalls überschreiten wollen.

Lektion 6: Versöhnung oder Trennung
Wie man die Herausforderung für unsere Generation bewältigen kann
Gemeinsame Werte und ethische Maßstäbe sowie die Anerkennung einer höheren Autorität geben religiösen Ehepaaren in den Scheidungsstatistiken einen Vorteil. Dennoch ist die Scheidung aufgrund der enormen Komplexität der heutigen Gesellschaft in allen Gruppen eine Realität. Erstaunlicherweise kann die Möglichkeit der Scheidung helfen, eine ins Wanken geratene Ehe zu stabilisieren.
Diese Lektion erläutert, wie jüdische Ansichten zur Scheidung eine wichtige Lehre sind, wie man weiterhin verheiratet bleiben kann, wenn es schwierig wird. Eine Erörterung der Scheidungsgründe im jüdischen Recht zeigt, wie weit man gehen muss, um eine Ehe zu erhalten. Wieviel Toleranz kann man realistischer Weise von jemandem erwarten? Und wann ist eine Scheidung doch die beste Lösung?